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Sonntag, 5. Oktober 2014
Anstatt Stromtrasse Arbeitsplätze vor Ort schaffen!
Zur Energiewende zählt das Projekt der Stromtrasse, welche den an der Nordseeküste produzierten Strom aus Windenergie nach Süddeutschland transportieren soll. Durch den Bau der Trasse sind meist ländliche Gebiete betroffen und deren Kulturlandschaften werden damit zerstört. Die Frage ist vielmehr, warum man den Strom nicht vor Ort, in der Nähe der Windkraftwerke nutzen kann? Mit den Investitionen könnte man Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Dies würde die Abwanderung von Arbeitskräften gen Süden etwas reduzieren und dem ländlichen Raum in doppelter Hinsicht helfen. Aber die Diskussion geht nun eher dahin, dass der deutsche Strommarkt zwischen Nord und Süd zweigeteilt wird. Dieses unbegründete Angstszenario geht am eigentlichen Thema vorbei und ist eine fragwürdige Strategie.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Neue Stromtrassen soll durch ländliche Gebiete führen
Die elektrische Energie, die mit der Windkraft in der Nordsee und in Norddeutschland produziert wird, soll auf sogenannte Stromtrassen nach Süddeutschland transportiert werden. Die Gleichstrom-Nord-Süd-Trasse wird zur Zeit geplant und soll durch ländliches Gebiet verlaufen. Von Wilster (SW) über Verden (Aller) Lehrte bei Hannover, Hildesheim, in südwestlicher Richtung Höxter, Warburg (NRW) und westlich Kassel (Hessen), weiter über Bad Hersfeld und Fulda nach Grafenrheinfeld (Bayern). Ein zweite Trasse soll von Brunsbüttel nach Großgartach (BW) verlaufen. In Bayern regen sich erste Proteste gegen den Bau dieser Trassen. Der Bayerische Ministerprädisdent hat schon ein Moratorium gegen den Ausbau von weiteren Stromtrassen gefordert. Die Masten sollen 60-70m hoch sein und verändern das Landschaftsbild. Die Trasse soll ein wichtiges Element der sogenannten Energiewende werden. Die Kosten werden auf insgesamt 10 Mrd. Euro beziffert. Eine Stromversorgung des ländlichen Raums oder eine Anbindung von lokalen Stromquellen (Windkraft und/oder Sonnenkollektoren (Photovoltaik)) durch 'Abfahrten der Stromautobahnen' ist nicht geplant. Mit den Bauarbeiten könnte ab 2016 begonnen werden und könnte 2022 abgeschlossen werden.
Ergänzungen: Es ist schon außergewöhnlich, dass zwei Ortschaften in einem Kreisgebiet genannt werden, durch die die Stromtrasse geplant ist. Die örtliche Politik wurde von den Betreiberfirmen nicht vorab befragt. Die Lokalpresse hat das Thema und die kontroverse Diskussion, wie es scheint, dankbar aufgegriffen. Hier gibt es einige Antworten auf allgemeine Fragen.
Ergänzungen: Es ist schon außergewöhnlich, dass zwei Ortschaften in einem Kreisgebiet genannt werden, durch die die Stromtrasse geplant ist. Die örtliche Politik wurde von den Betreiberfirmen nicht vorab befragt. Die Lokalpresse hat das Thema und die kontroverse Diskussion, wie es scheint, dankbar aufgegriffen. Hier gibt es einige Antworten auf allgemeine Fragen.
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